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moonray-concerts

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Ashia Bison Rouge (Ambient-Sounds)

Mit Cello, Loopstations, Effekten und ihrer "kraftvoll wandelbaren Stimme" (Berliner Morgenpost) erschafft Ashia Bison Rouge eine ganze Welt aus Sounds, Rhythmen, Stimmungen und Melodien. Verträumte Popsongs und elektronisch anmutende Stücke werden verbunden von Ambient-Sounds. So erschafft sie bei Live-Konzerten ihre "Song-Inseln". Alle Stücke werden live von ihr gespielt, nur mit ihren Instrumenten und Effektgeräten – es gibt keine Elektronik und keine Synthesizer. Stellen Sie es sich als großes Cello Orchester Konzert vor! Ihr Stil erinnert an Perfomer wie Zoe Keating und 2 Cellos oder auch das Portland Cello Project.

Ashia Bison Rouge lässt sich inspirieren von der Natur, ihren Herkünften, von Bewegung und Tanz. Neben ihrem Soloprojekt trat sie mit dem Cirque du Soleil auf, hat Songs für verschiedene Produktionen von Base Berlin Artistik und dem Chamäleon Theater geschrieben und spielt mit Cello und Gesang eine Hauptrolle in "Der helle Wahnsinn" im Wintergarten Berlin. Ashia wurde im polnischen Wroclaw geboren, wuchs auf in Seattle und Portland in den USA und lebt heute in Berlin. Im Frühjahr 2015 spielte Ashia Bison Rouge ihre Songs mit dem Salem Chamber Orchestra in Salem, Oregon. Sie ist aufgetreten u.a. mit dem Songbird Collective, Portland Cello Project, Arstidir, Vagabond Opera und Jherek Bischoff.

Hazmat Modine (Blues-Jazz-Roots-Crossover)

Die Idee der Band ist, die Wurzeln der amerikanischen Musik mit den verschiedenen Formen der Weltmusik zu vermischen und somit einen eigenen Sound zu kreieren. Blues, Country, Jazz und Soul der 20er und 30er Jahre bis in die 50er und 60er Jahre hinein trifft mit der Energie einer rumänischen Brassband auf jamaikanischen Calypso, New Orleans, R&B, Swing und Jazz.

Dieser facettenreiche und einzigartige Sound entsteht auch durch die unkonventionelle Besetzung von Hazmat Modine: Gesang, Mundharmonika, Gitarren, Banjo stehen im Vordergrund, ergänzen sich und treten in Dialog, begleitet von Sousaphone, Trompete, Posaune, Gitarren, Drums und hawaiianischer Steel Guitar.

Besonders live sind Hazmat Modine seit mehr als 10 Jahren ein atemberaubendes Erlebnis: Die Band um Wade Schuman überzeugt mit ungeheurer Spielfreude und Energie. Wie die Musiker lachend drauflos improvisieren, sich gegenseitig beflügeln und das Publikum zum Tanzen bringen, ist Musik gewordene Lebenslust. Die Tuba ersetzt dabei den Bass, Frontmann Wade Schuman singt wie ein liebeskranker Bluesman, wie Tom Waits im Stimmbruch, Mundharmonika und Akkordeon kommen virtuos zum Einsatz. Die beiden Gitarren klingen wie von Ali Farka Toure inszeniert, Trompete und Schlagzeug entfernen sich weit von ihrer angestammten Funktion. Unerwartete Töne kommen aus einer hawaiianischen Steel-Gitarre, Saxofon, Banjo und armenischer Duduk.

Hazmat Modine spielen weltweit auf rennomierten Jazz,- Folk,- und Weltmusikfestivals wie beispielsweise dem Jazzfestival Berlin, dem Chicago World Music Festival USA, dem Sayan Ring Festival in Sibirien, dem Festival Musicas Do Mundo in Sines, Portugal, dem Borneo Jazz Festival in Malaysia, dem Vancouver Folk Festival in Kanada und dem Womad Festival in England.

Hazmat Modine wurden durch ihre Tourneen in Europa und durch Fernsehporträts bei ARTE, 3Sat und SWR3 bekannt. Sie gewannen den französischen "Grand Prix Charles Cros" für das Genre Blues 2011! Wim Wenders nahm 2012 in seiner filmischen Hommage an Pina Bausch "Pina" den Titel Bahamut auf. Seitdem entwickelt sich das Titelstück der gleichnamigen CD zu einem Hit in der Tanztheaterszene. 2015 veröffentlichte die Band ihr Album "Extra-Deluxe-Supreme" (Jaro) und tourte damit in Brasilien und Mexico und Europa. Die Band nimmt derzeit ein neues Album auf, das 2018 veröffentlicht wird.



Mehr Info:

Der Bandname ist bewusst gewählt. Hazmat klinge zwar exotisch, meint Band-Leader Wade Schuman, sei aber ein amerikanisches Wort, und zwar die Abkürzung von hazardous material - also gefährliches Material. Modine wiederum ist ein Markenname für Heißluftgebläse. "Also ist der Name auf der einen Seite ein Wortspiel, aber auf der anderen Seite passt er auch ganz gut zu uns, weil die Leute bei unserer Musik auch nicht so genau wissen, wo sie herkommt. Ob da arabische Einflüsse drin sind oder osteuropäische oder ob sie tatsächlich aus Amerika kommt. Deshalb gefällt es mir, dass auch der Name zwei Dinge auf einmal darstellt." Wade Schuman im Interview mit Deutschlandradio, Carsten Beyer 2017

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(In Kooperation mit Jaro Medien)
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WARSAW VILLAGE BAND ("Trans-minimal-roots")

Die Warsaw Village Band, bestehend aus 7 Musikern und Musikerinnen (Gesang, Hackbrett, Violine, Viola, Suka, Drehleier, Rahmentrommel, Trommel, Bass and Trompete) ist mittlerweile ein Symbol für junge, intelligente Musik aus Osteuropa geworden, die Tradition mit Moderne verbindet, die ein Rockpublikum ebenso begeistert wie Traditionalisten. Ihren Stil bezeichnen sie selbst als "Trans-minimal-roots".

Auf weltweite Konzerttourneen in den USA, Canada, Australien, Neuseeland, Russland und Europa haben sie ihren "trans-minimal-roots" Sound mit großem Erfolg dargeboten. So bezeichnete beispielsweise die New York Times ihre Musik als den "Sound of globalization". Die Warsaw Village Band verzeichnet internationale Auszeichnungen wie den "BBC Award" sowie den dreifachen polnische Grammy, den "Frederik-Award".

Sie beschäftigte sich auf ihren Alben mit modernen Interpretationen von traditionellen polnischen Liedern. Dennoch bleiben die folkloristischen Wurzeln der Musik der Warsaw Village Band hörbar, und wie immer findet, gemäß dem widersprüchlichen Bandnamen, ein Dialog statt im Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne, Stadt und Land, zwischen Folklore und innovativer, teils elektronischer Weltmusik und Avantgarde. Es gelingt ihnen, die althergebrachte musikalische Tradition in die Gegenwart zu übersetzen und mit einer neuen, modernen Ästhetik zu verbinden.

Ihr aktuelles Album "Sun Celebration" wurde mit Gastmusikern aus Galizien, Indien und Persien aufgenommen, im Februar 2017 war das Album auf Platz 2 der Weltmusikcharts Europa. 2017 feiert die Warsaw Villag Band ihr 20-jähriges Bühnenjubiläum mit mehreren Auftritten in Polen unter anderem im November mit dem Gastmusiker Bill Laswell.

Mehr Information:

1997 gründete sich die Warsaw Village Band, 1998 erfolgte die erste Veröffentlichung ihres Debut-Albums "Hopsasa", gefolgt von einem Auftritt auf dem renommierten Sopot Festival. Der internationale Durchbruch gelang ihnen dann im Frühjahr 2003 mit ihrem zweiten Album ,,People’s Spring" und einer Welttournee mit Konzerten von Alaska über Japan, Taiwan, Portugal, Moskau bis Paris, die der Band überschwängliche Kritiken einbrachte. Sie erhielten den "BBC Radio 3 Award 2004", waren 2009 auf der FolkRoots Titelseite, erhielten gleich zweimal den polnischen Grammy "Frederic Award.

Es folgten Auftragskompositionen für Videospiele und Filmmusiken, Theaterproduktionen und Konzerte in aller Welt. Die britische BBC widmete der Band ein 60-minütiges Portrait, das in mehreren europäischen Ländern ausgestrahlt wurde. 2016 erhielt die Band einen weiteren polnischen Grammy, den dritten "Frederik Award" für das aktuelle Album "Sun Celebration".

Im Frühjahr diesen Jahres tourte die Band in Australien und Neuseeland und spielte unter anderem auf dem WOMAD und WOMADelaide Festival. Im Sommer 2017 war die Band auf Sommerfestivals in Polen, Deutschland und Frankreich zu hören. In diesem Jahr feiert die Band ihr 20-jähriges Bühnenjubiläum und arbeitet derzeit an ihrem "Jubiläums-Album", das 2018 veröffentlicht werden wird.

Weitere Live-Projekte bitte anfragen:

Warsaw Village Band & Mercedes Peón aus Galizien
Warsaw Village Band & Dhoad Ensemble aus Radjastan

RED BARAAT (Bhangra-Brass aus Brooklyn New York)

Red Baraat ist eine 6-köpfige Band aus dem New Yorker Stadtteil Brooklyn, die sich innerhalb kürzester Zeit als eine der weltbesten Livebands einen Namen gemacht hat. Ihre Musik ist infektiös, schweißtreibend und hypnotisch.

Unter der Leitung von Dhol-Trommler und Komponist Sunny Jain (Dhol – eine nordindische fassförmige Trommel, an einem Gurt über der Schulter getragen) erhält die Band weltweite Anerkennung für ihren einzigartigen Sound, sie nennen ihn Bhangra-Brass. Das 8-köpfige Ensemble - Dhol, Schlagzeug, Perkussion, Sousaphon, Trompete, Posaune, Saxofon, Gitarre und Stimme - verschmilzt den ansteckenden nordindischen Bhangra-Rhythmus mit einer Vielzahl weiterer Klänge: Dheli Street Brass gepaart mit Elementen von Funk, einem Schlag von D.C. Go-Go Beats, Hip-Hop, Jazz & Rock. Red Baraat überzeugen mit unglaublich kraftvollen Live-Auftritten.

Sie gelten als die amerikanisch-indische Antwort auf Balkan Brass, Russendisko und Latin-Ska Bands und vereinen Elemente, die wir bei Fanfare Ciocarlia, Gogol Bordello oder La Brass Banda hören können.

Sie bespielen weltweit namhafte Festivals: Dazu gehören Bonnaroo, Austin City Limits, Brooklyn, Summerstage, Stern Grove Festival, New Orleans Jazzfest, Peter Gabriels Festival WOMADelaide in Australien und Neuseeland und WOMAD UK, Bardenteffen, Enjoy Jazz Festival, Sfinks Festival Belgien u.a zusammen mit Clubs, Theatern und Kulturzentren. Nicht zu vergessen sind spektakuläre Auftritte wie in der ausverkauften Philharmonie in Luxemburg, den Paralympics in England sowie im Weißen Haus in Washington. Im Frühjahr 2017 tourten RED BARAAT erstmals in den Vereinigten Arabischen Emiraten und stellten ihr 3. Studioalbum "Bhangra Pirates" vor. Im Herbst diesen Jahres ist die Band auf Europatournee, u.a. auf dem renommierten Akbank Jazzfestival in Istanbul in der Türkei, in Österreich und Deutschland zu hören.

Mehr Information:

Die Musik von Red Baraat basiert auf traditionellen Baraat- und Punjabi- Liedern, die auf nordindischen Hochzeiten erklingen, daneben aber entstehen die Energie und Spannung ihrer Stücke nicht zuletzt auch aus Bollywoodklassikern oder Eigenkompositionen. Beispielsweise meinte Wynton Marsalis überrascht zur Musik von Red Baraat: "Mann, das klingt ja wie New Orleans"!

Red Baraats Debütalbum, Chaal Baby im Jahr 2010 wurde von mehreren Musikkritikern als beste Welt- und Jazzveröffentlichung des Jahres gewählt, Red Baraat waren die Festivalsensation der US- Festivals im Sommer 2011. Es folgte eine ausgedehnte USA-Tour sowie Auftritte im Montreal Jazz Festival in Kanada, Molde International Jazz Festival in Norwegen und die Eröffnung für Gil-Scot Heron auf dem Pori Jazz Festival in Finnland.

Im Jahr 2012 debütierte die Band in Großbritannien mit Auftritten bei Bestival, dem Barbican Centre in London und bei der Abschlusszeremonie für die Paralympics am Trafalgar Square. The Guardian (UK) sagte, die Musik der Band hatte "Punk-Spirit".

Es folgten Europäische Festivals wie z.B. Sfinks Festival Belgien, Bardentreffen, Enjoy Jazz Festival in Deutschland und Jazz Sous Les Pommiers in Frankreich. Kurz danach, im selben Jahr wurde Red Baraat zum Showcase auf der renommierten WOMEX in Thessaloniki, Griechenland eingeladen. Der track Chaal Baby diente als Hintergrundmusik für die Werbespots der Erfolgs-TV-Sendung "It’s Always Sunny in Philadelphia", Red Baraat lieferten auch den Titelsong für den Film "The Yes Men Fix the World".

Die Veröffentlichung des 2. Albums Shruggy Ji im Jahr 2013 gelangte auf Platz 1 der Billboard World Music Charts in den USA und katapultierte Red Baraat auf eine nonstop dreijährige Welttournee, Bonnaroo, Austin City Limits, Brooklyn, Summerstage, Stern Grove Festival, Strictly Bluegrass, SXSW, Globalfest, Lincoln Center, New Orleans Jazzfest, zusammen mit Clubs, Theatern und Kulturzentren. Auftritte wie in der ausverkauften Philharmonie in Luxemburg, dem Bowery Ballroom NYC, auf der TED Konferenz, dem Pan Am Games und ein Auftritt im Weißen Haus in Washington folgten. Im Jahr 2014 spielte Red Baraat bei Peter Gabriels WOMADelaide Festival in Australien und WOMAD Neuseeland. 2015 folgte eine Einladung zum WOMAD-Festival in Großbritannien.

Red Baraat veröffentlichten im Frühjahr 2017 ihr 3. Studioalbum "Bhangra Pirates" und sind erstmalig auf eine Tournee in die Vereinigten Arabischen Emirate eingeladen. Im Herbst 2017 ist die Band auf Tournee in Europa in Deutschland, Österreich und der Türkei zu hören.

Eine "Baraat" erklärt Dhol-Spieler Sunny Jain, ist ein nordindischer Hochzeitsumzug. Der Bräutigam reitet zu Pferd, Freunde und Familie tanzen zur Musik. "Red" bezieht sich auf die symbolische Bedeutung der Farbe Rot. Sie bedeutet Glück, deshalb trägt die Braut einen roten Sari. Rot bezieht sich aber auch auf die Leidenschaft, die der Bhangra-Rhythmus den Musikern und Zuhörern entlockt. Zunächst wollte Sunny Jain lediglich eine Band für seine eigene Hochzeit zusammenstellen. Daraus entwickelte sich die Idee, die ansteckenden Bhangra-Rhythmen aus Nordindien mit anderen Musikstilen wie Funk und Jazz zu verbinden, aus dieser Idee entstand 2008 die Band Red Baraat.

Das dritte Studioalbum, Bhangra Pirates, unterscheidet sich von den bisherigen Veröffentlichungen durch die neue Klangfarbe der elektrischen Gitarre, gespielt von Jonathan Goldberger. Seine surreale Textur komplettiert perfekt den Klang der Dhol -Trommel von Sunny Jain. Zusätzliche fliesen Effekte für Dhol und Sousaphon ein. Die Bläserformation von Red Baraat bilden John Altieri am Sousaphon, Ernest Stuart an der Posaune, Jonathan Haffner am Saxofon, Sonny Singh an der Trompete, Chris Eddleton and den Drums, Rohin Khemani, Percussion.

Sunny Jain wurde als Kind indischer Einwanderer in Rochester, New York geboren. Mit regelmäßigen Sommerbesuchen in Indien hielt die Familie die Verbindung zum Herkunftsland und zur indischen Kultur aufrecht. Drummer und Komponist Sunny Jain hat zahlreiche namhafte Jazzalben eingespielt, er spielte mit dem Sunny Jain Collective und kooperierte mit namhaften Musikern, u.a. mit Norah Jones, Peter Gabriel, Q-Tipp und der pakistanischen Sufi-Rockband Junoon. Er erhielt Auftragsarbeiten vom Aaron Copland Music Fund und dem Chamber Music America. Er war Preisträger des Art International Award 2003 und 2005. Er veröffentlichte zwei Schlagzeug-Schulen bei Alfred Publishing. www.sunnyjain.com

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